Das eigene Smartphone schützen: Wie sinnvoll ist eine Handyversicherung?

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Sommerzeit ist Urlaubszeit – so entspannend die Auszeit für die meisten Menschen auch ist, so stressig kann der Urlaub für das eigene Smartphone sein. Hitze und ein feiner Sandstrand können dem Gerät zusetzen, ein Defekt lässt sich im Urlaub ebenso wenig wie ein Diebstahl ausschließen. Insbesondere, wenn hochwertige Geräte eingesetzt werden, stellt sich hier schnell die Frage, ob der Abschluss einer Handyversicherung sinnvoll ist. Was leistet die Police?

Teures Smartphone – Handyversicherung sinnvoll

Ein modernes Smartphone im High-End-Bereich kann durchaus mit Kosten im vierstelligen Eurobereich zu Buche schlagen. In Anbetracht der Tatsache, dass das Gerät ständig bei sich getragen wird und dementsprechend allerhand Gefahren ausgesetzt ist, erscheint der Abschluss einer Handyversicherung durchaus ratsam. Eine solche Police ersetzt für eine überschaubare monatliche Prämie Schäden, die durch Diebstahl oder Beschädigung des Smartphones entstehen. Neben etablierten Versicherungsunternehmen haben auch Mobilfunkprovider wie die Deutsche Telekom eine solche Handyversicherung im Portfolio. Wie sich zeigt, unterscheiden sich die Tarife allerdings deutlich. Das Verbraucherportal Netzsieger hat die wichtigsten Policen miteinander verglichen und dabei auch die Leistungen des Anbieters “Sofortschutz” herausgestellt. Überzeugen kann der Tarif durch günstige monatliche Kosten, die nach dem Kaufpreis des Smartphones gestaffelt sind. Zudem wird nicht nur der Diebstahl versichert, sondern auch Schäden, die durch einen Sturz oder Feuchtigkeit entstehen. Eine Besonderheit sind die fairen Vertragsbedingungen, denn die Police haftet auch bei Fahrlässigkeit – beispielsweise, wenn das Smartphone gestohlen wurde, während die Hand nicht auf dem Gerät war.

Einige andere Anbieter legen die Vertragsbedingungen derart streng aus, dass eine Schadensregulierung häufig abgelehnt wird. Nachteilig bei dem Tarif wirkt sich allerdings die lange Vertragslaufzeit von 24 Monaten aus. Hier erscheint es besonders ratsam, die Versicherung unmittelbar nach dem Neukauf eines Handys abzuschließen. Außerdem muss eine Selbstbeteiligung von 30 Euro geleistet werden. Eine solche Eigenleistung des Versicherten ist allerdings nicht ungewöhnlich, bei einigen Verträgen liegt sie sogar noch höher.

Konkret ergeben sich also folgende Vorteile beim Anbieter “Sofortschutz”:

► Insgesamt günstige Konditionen, die Versicherung ist ab 1,99 Euro monatlich erhältlich
► Schadensregulierung auch bei Fahrlässigkeit

Gegen den Abschluss der Versicherung sprechen im konkreten Fall:

► Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten
► Selbstbehalt von 30 Euro je Versicherungsfall

Wer die unterschiedlichen Tarife miteinander vergleicht, sollte insbesondere die Haftungsgründe mit einbeziehen. Zahlen sollte die Police bei:

► unsachgemäßer Handhabung
► Fahrlässigkeit
► Elektronikschäden wie Kurzschluss oder Überspannung
► Wasser- und Feuchtigkeitsschäden
► Blitzschlag und Explosionen
► Fall- und Sturzschäden
► Diebstahl

Wie bereits erwähnt, ist eine solche Police ab etwa zwei Euro erhältlich, wobei dann üblicherweise kein Diebstahlschutz enthalten ist. Bei Geräten, deren Wert etwa bis 1000 Euro reicht, müssen rund zehn Euro monatlich mit Diebstahlschutz einkalkuliert werden. Eine Handyversicherung mit Laufzeit ist im Vergleich günstiger, hier müssen allerdings die bei vielen Verträgen üblichen Kündigungsfristen berücksichtigt werden: Das Kündigungsschreiben muss spätestens drei Monate vor Vertragsablauf beim Versicherer eingegangen sein.

Ob eine Versicherung sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Natürlich lohnt die Police bei einem neuen Gerät eher als bei einem alten. Zudem sollte sich die Frage gestellt werden, ob ein neues Smartphone problemlos zu bezahlen wäre. Zwar fallen bei einem günstigen Gerät auch die Versicherungstarife niedriger aus, der Ersatz eines Smartphones mit einem Wert von 150 oder 200 Euro fällt den meisten Menschen aber ohnehin nicht schwer – hier ist die Handyversicherung nicht unbedingt nötig. Außerdem stellt sich natürlich die Frage, wie mit dem Gerät umgegangen wird; hohe Belastungen, beispielsweise im Arbeitsalltag, machen einen die Versicherung interessanter. Um einmal bei dem Beispiel des defekten Smartphones im Urlaub zu bleiben: Die meisten Handyversicherungen regulieren Schäden weltweit.

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